1980 bis 1990 war ein prägendes Jahrzehnt für Dynaudio. Die Entwicklung vom Chassis-Anbieter zum High End Lautsprecherhersteller war bedeutend für die weitere Dynaudio Zukunft. Die Grundlagen der MSP Lautsprecherserie war das neue und einzigartige Membranmaterial MSP, ein Magnesium-Silikat-Polymer Gemisch, sowie ein neuer, beschichteter Gewebehochtöner.
1984 wurde in der Compound Serie die Dynaudio Technologie erstmals mit einer Gehäusequalität verbunden, für die dänische Möbelschreiner seit langem berühmt geworden sind. Die kompakten Modelle Compound 2 und 3 wurden ergänzt durch die eleganten Standmodelle Compound 4 und 5 und 1988 durch einen neuartigen Lautsprecher gekrönt, der eine Lautsprecher-Legende werden sollte:
Die Dynaudio Consequence. Niemals zuvor wurde die gesamte bis dahin entwickelte Dynaudio Technologie in einen absoluten Ausnahmelautsprecher integriert.
Das Gehäuse war nicht nur traumhaft verarbeitet, sondern ein einmaliges Konzept: Bestehend aus drei Modulen, konnten die gegenseitigen Einflüsse der einzelnen Chassis minimiert werden. Die Chassistechnologie bestand aus dem D28 und einem zusätzlichen D21 Hochtöner, dem legendären D52 und dem 17er Mitteltöner sowie zwei 30er Tieftönern.
Ein weiterer Meilenstein war die Facette, ein Design-Standlautsprecher mit einem faszinierenden, asymmetrischen Körper in aufwändig gefertigtem Holzfurnier, gestaltet vom dänischen Designer Frederick Rickmann.
"Das Buch der Wahrheit" wurde 1989 zu einer Schrift gewordenen Dynaudio-Philosophie. Nicht nur erfuhr der Leser, warum andere Lautsprecherhersteller ihre eigenen Mitarbeiter nicht an die Produktionsbänder lassen (es gibt keine eigenen Mitarbeiter), sondern auch, wie man am besten Lautsprecher kauft (nicht mit den Augen, sondern mit den Ohren).
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